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Business Reality Review

Der Business Reality Review ist kein Gesprächsformat.
Er ist ein Führungssystem.

Ein System, das Realität von Narrativen trennt — Zahlen von Geschichten — Steuerung von Hoffnung.

Es misst nicht Aktivität, sondern Wirksamkeit.
Es erklärt nichts – es erzwingt Entscheidungen.

Wenn Ihr Business davon überrascht wird, war es vorher nicht gesteuert.

Kein Coaching. Keine Methodik. Kein weiteres Framework.
Sondern ein System, das Führung wieder handlungsfähig macht.

Warum

Weil Unternehmen nicht an fehlenden Zahlen scheitern –
sondern daran, dass niemand sie konsequent zur Steuerung nutzt.

Die Benefits liegen auf der Hand

Klarheit.
Entscheidungsfähigkeit.
Verantwortung.

Alles, was Führung wieder wirksam macht.

Worum es hier eigentlich geht?

In den meisten Unternehmen gibt es unzählige Vertriebsmeetings, Forecasts und Reports. Und trotzdem liegen die Zahlen regelmäßig daneben. Nicht, weil Menschen schlecht rechnen – sondern weil Zahlen oft beruhigen sollen, statt Realität sichtbar zu machen.
Der Business Reality Review ist ein Führungs- und Steuerungsformat für Go-to-Market und Vertrieb.

Er ersetzt Diskussionen über Einzelfälle durch eine klare, kausale Sicht auf Umsatz: Gibt es genug Volumen – und sind wir überhaupt in der Lage, dieses Volumen abzuschließen?

Zwei Kennzahlen. Eine ehrliche Realität.

Das System basiert auf zwei klar getrennten Indikatoren:
Volume Indicator
Er zeigt, ob ausreichend Pipeline vorhanden ist, um ein Umsatzziel realistisch erreichen zu können. In komplexem B2B-Geschäft braucht es in der Regel ein Vielfaches des Zielumsatzes als Pipeline. Ist dieses Volumen nicht vorhanden, ist das Ziel strukturell nicht erreichbar – unabhängig davon, wie gut verkauft wird.
Execution Indicator
Er zeigt, wie realistisch der Abschluss dieser Pipeline ist. Dafür werden alle Opportunities nach ihrer Abschlusswahrscheinlichkeit gewichtet. Der Execution Indicator macht sichtbar, ob Forecasts belastbar sind – oder ob Wahrscheinlichkeiten Hoffnung widerspiegeln.
Erst das Zusammenspiel beider Kennzahlen zeigt, ob ein Unternehmen wirklich „on track“ ist.

Warum das entscheidend ist

Eine große Pipeline allein bedeutet noch keinen Erfolg. Und ein guter Forecast ohne ausreichendes Volumen ist ebenfalls wertlos. Der Business Reality Review trennt diese beiden Realitäten konsequent – und macht dadurch sichtbar, wo ein Problem entsteht: im Markt, im Go-to-Market, in der Qualifikation oder in der Execution.
Statt monatelang Symptome zu diskutieren, lassen sich Abweichungen früh erkennen – und gezielt adressieren.

Wie das Meeting funktioniert

Im Business Reality Review berichten Verantwortliche nicht über Kunden, sondern über Status. On track oder not on track – basierend auf Volume und Execution. Abweichungen werden gesammelt, priorisiert und fokussiert bearbeitet. Entscheidungen führen zu klaren Maßnahmen, die im nächsten Meeting überprüft werden.
Das Ergebnis ist kein besseres Gefühl – sondern bessere Steuerung. Die Agenda ist klar und nicht verhandelbar.

Wofür dieses System steht

Der Business Reality Review ist kein Sales-Meeting, kein Forecast-Ritual und kein Coaching-Format. Er ist ein Führungsinstrument für Unternehmen, die Umsatz nicht erklären, sondern steuern wollen.
Denn Klarheit entsteht nicht durch mehr Zahlen.
Sondern durch die richtigen Fragen an die richtigen Zahlen.

Warum 0,96 nicht „on track“ ist und warum genau hier Steuerung beginnt

In vielen Unternehmen gilt: „Fast geschafft“ ist gut genug.

0,96 fühlt sich nach Erfolg an. Nach Sicherheit. Nach „das wird schon“.
Genau hier beginnt das Problem.

Ein Forecast von 96 Prozent bedeutet nicht, dass ein Ziel erreichbar ist.
Er bedeutet, dass es realistisch verfehlt wird, wenn niemand eingreift.
Im Business Reality Review ist das keine philosophische Frage, sondern eine klare Regel:

  • Pipeline ausreichend? Gut.
  • Execution unter 1,0? Off track.

Nicht dramatisch.
Aber handlungsrelevant.
On track heißt nicht „nah dran“.
On track heißt: Ziel realistisch erreichbar – ohne Hoffnung.

Alles darunter ist ein Signal. Kein Vorwurf. Kein Alarm.
Ein Signal, dass gesteuert werden muss.

Genau deshalb trennt das System konsequent zwischen Volumen und Execution.
Und genau deshalb gibt es im Meeting keine Diskussion über Gefühle, Einzelfälle oder gute Gespräche. Sondern eine einfache Entscheidung: handeln oder nicht.
Wer bei 0,96 „on track“ sagt, beruhigt.
Wer bei 0,96 „off track“ sagt, führt.
Der Business Reality Review ist kein Forecast-Ritual.
Er ist ein Steuerungsinstrument für Unternehmen, die Umsatz nicht erklären wollen – sondern erreichen.

60-Minuten

60-Minuten-Führungsmeeting zur Steuerung der Umsatzrealität.

  • Wo stehen wir realistisch im Verhältnis zu unserem Ziel?

  • Wodurch ist diese Einschätzung begründet?

  • Welche Entscheidung folgt daraus jetzt?

Wollen Sie mehr wissen?

Hier geht es zu einem ausführlichen Artikel.

 

 

 

Der Business Reality Review folgt einer klar definierten Meeting-Agenda, die alle relevanten Steuerungspunkte systematisch in den Blick nimmt. Neben der Bewertung von Volume und Execution gibt es einen eigenen Abschnitt, in dem konkrete Kundensituationen und Vorgehenspläne besprochen werden – mit dem Ziel, Abschlusswahrscheinlichkeiten gezielt und nachvollziehbar zu erhöhen.

Unterstützt wird das Format durch ein erprobtes Best-Practice-Excel-Template, das individuell an die jeweilige Organisation angepasst werden kann und auf den bestehenden CRM-Daten aufsetzt. Es braucht keine zusätzlichen Tools und keine neuen Systeme – nur Disziplin und Konsistenz.

In dieser Form hat sich der Business Reality Review in der Praxis vielfach bewährt. Vorausgesetzt, er wird konsequent angewendet, schafft er Fokus, Verbindlichkeit und eine Forecast-Realität, die nicht beruhigt, sondern steuert.

Warum dieses Meeting Überraschungen verhindert

Der Business Reality Review ist bewusst als konsequent geführtes 60-Minuten-Steering-Meeting aufgebaut. Die Agenda wirkt auf den ersten Blick schlicht – genau das ist ihre Stärke.

Im Mittelpunkt steht nicht die Diskussion darüber, wie Zahlen entstanden sind, sondern die Frage, was sie bedeuten und welche Konsequenzen daraus gezogen werden. Volume Indicator (VI), Execution Indicator (EI) und Closed Won bilden ein klares, nicht verhandelbares Lagebild. ON TRACK oder OFF TRACK ist keine Einschätzung, sondern eine rechnerische Tatsache.

Der Ablauf ist strikt getaktet. Zu Beginn wird Fokus hergestellt, ohne über Deals oder Zahlen zu sprechen. Danach folgt eine reine Statusrunde: Zahlen und Status – keine Erklärungen, keine Rechtfertigungen, keine Geschichten. Alles, was im aktuellen oder nächsten Quartal OFF TRACK ist, wird als Issue festgehalten. Nicht diskutiert, nur sichtbar gemacht.

Erst danach beginnt die eigentliche Arbeit. Issues werden priorisiert und dann einzeln bearbeitet – mit einer klaren Logik: Handelt es sich um ein Volumenproblem oder ein Execution-Problem? Was wird konkret entschieden? Wer übernimmt was bis wann? Jede Entscheidung mündet in eine Action mit Owner und Deadline. Alles andere gilt explizit nicht als Entscheidung.

Der Review der Actions aus dem letzten Meeting sorgt für Verbindlichkeit. Erledigt oder nicht erledigt – ohne Diskussion. Eskalation ist vorgesehen, nicht peinlich. Am Ende steht ein klarer Abschluss, kein offenes Nachhallen, kein Verlängern.

Das Besondere an dieser Agenda ist nicht ein neues Framework oder Tool. Sie zwingt Führung dazu, Realität anzuerkennen, Fokus zu halten und Entscheidungen zu treffen. Sie verhindert Komfortzonen, Schönreden und Überraschungen.

Oder anders gesagt: Dieses Meeting existiert nicht, um Sicherheit zu erzeugen – sondern um sie durch klare Steuerung zu verdienen.

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